Hallo zusammen,

hier der letzte Teil meines Wochenendausflug nach Prag. Viel Prag gab es am Sonntag nicht mehr. Nach dem Frühstück ging es wieder auf gen Deutschland, für die anderen dann noch 7 Stunden weiter nach Grenoble.

Auf dem Weg sind wir dann spontan noch in Plzen von der Autobahn runter… Ein bisschen mehr Tschechien, ein bisschen weniger Tourismus, ein wenig Pause vom Fahren…

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Viel hab ich von Plzen nicht gesehen, aber das was ich gesehen habe hat begeistert. Es war wenig los, die Häuser sehr schön, es wirkte allerdings fast wie ausgeflogen… so lange bis wir auf eine Parade stießen. Zunächst sahen wir nicht viel ausser einer Menge winkender und Klatschender Menschen an einem Straßenrand. Als wir uns unter die Menge mischten wurden wir wieder überrascht… Eine Parade der US Army!

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Aus den Militärwagen grüßten freundliche Soldaten, zum Teil mit Waffen, zum Teil wurden Bonbons geschmissen… Aha?!? Was ist hier eigentlich los? Ich sprang 3 amerikanischen Soldaten vor die Füße und fragte was hier los sei, ob es ein besonderer Tag wäre. Die Antwort: „Ich hab keine Ahnung… Wir sind hier bloß zum arbeiten hingekommen!“ – „ok…Danke trotzdem“

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Ein paar Jubeleien später hat mich mein Mut gepackt und ich stolzierte auf einen wartenden Wagen zu und fragte nach nem Foto :-)

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Ich wurde noch weiter geschickt, zu einem ganz besonderen Mann. Ihr seht seine Kappe. Er war einer derjenigen, die damals Plzen von den Deutschen befreit haben „1945…erinnerst du dich nicht mehr?“ Gut, dass er dachte ich sei Tschechin… Ich habe darauf verzichtet ihm zu sagen, dass ich Deutsche bin. Ich glaube es wäre hier fehl am Platz gewesen… Jedenfalls wusste ich seit dem, dass es sich um eine jährliche Feier zur Befreiung Plzens ging.

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Wir machten uns wieder Richtung Auto. Hatten ja noch eine lange Fahrt vor uns. Neben unserem Auto parkte dann dieses herrliche Schmuckstück. Hätte den schönen Käfer gerne mitgenommen :-)

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Im Auto hatten wir eine tolle Stimmung. Wir sangen zum Radio und lachten viel… Ein schönes aber auch stressiges Wochenende ging dem Ende zu. Und der Himmel antwortete das hier:

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Gegen 16 Uhr war ich daheim… Fertig, aber auch motiviert zum lernen, ich musste immerhin ein Wochenende aufholen. Heute (nach meiner Klausur) kann ich sagen, dass es mir nicht im Geringsten geschadet hat. Die Klausur lief super. Ich hab also alles richtig gemacht :-)

Ich grüße euch und wünsche euch einen tollen Tag,

Eure AnnaJuliana

Der Samstag in Prag bestand daraus die Stadt zu erobern. Highlights des Tages:

  • Aus restalkohol-technischen Gründen mussten wir die Hälfte unserer Reisegruppe im Hotel lassen. Kelly und ich sind bis nachmittags alleine losgezogen :-)
  • Das Schloss in Prag mochte ich gar nicht. Hier durfte man vor lauter Touristen eine halbe Stunde darauf warten durch eine Gasse gehen zu können. Am Besten steht dann noch direkt vor euch ein Raucher… Nääääää! Hätten wir uns sparen können.
  • Das jüdische Viertel war auch überlaufen, also entschlossen wir etwas ausserhalb die Stadt zu erkunden und voilà… hier wars schöner und besser. Wir fanden ein leerstehendes Kloster, schöne Straßen, ein nettes Restaurant und einen Park von dem man über komplett Prag schauen konnte. Prag ist äußerst vielfältig was Architektur angeht.
  • Unser Auto wurde abgeschleppt… Kein Kommentar :-)
  • Freitag abend wollten wir über das Hotel eine Bootstour reservieren. Allerdings konnten wir das ohne Bargeld nicht machen und wir hatten nur Kärtchen… Also eben keine Bootstour. Der liebe Mann der Rezeption hat trotzdem gebucht ohne es uns mitzuteilen. Wir waren natürlich weder da noch haben wir bezahlt, wir wussten ja von nichts. Wir mussten anschließend statt am folgenden Morgen die Zimmer direkt bezahlen, weil wir nicht mehr vertrauenswürdig waren…. Wieder kein Kommentar :-)
  • Ich hab mich beim Shoppen diesmal wirklich zusammengerissen. Ein Schal, ein Armband und diese Gefährten, die Ich Edda und Earl getauft habe… Sie sind so toll!
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Hier wieder ein paar Bilder für euch:

Nr1: Der Weg zu unserem Hotel war echt hässlich! Kelly sagte immerzu „Das ist die romantischste Stadt Europas“ und fing an zu kichern :-)

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Nr2: Das Schild ist mir in einem kleinen Park begegnet… Fands irgendwie lustig!

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Nr3 – Ende : Ein bisschen Prag nur für euch

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Soooo, das wars von meinem Samstag, und auch von Prag, denn am Sonntag sind wir direkt nach dem Aufstehen Richtung Deutschland über Plzen… Dazu allerdings morgen mehr :-)

Einen tollen restlichen Tag wünsche ich euch
Eure Anna Juliana

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Hallo zusammen,

ich bin vor zwei Stunden zu Hause angekommen und habe versucht meine Sinne wieder zu sortieren. Ich muss gleich anfangen zu lernen und einen Vortrag vorzubereiten, also zieh ich das Ganze auseinander und ihr bekommt für jeden Tag Prag einen Blogpost, damit ich noch was schaffen kann.

Angefangen also mit meinem 1.Mai:

Gegen Mittag piepste mein Handy: „We are here“ und ich schnappte mir sofort meine Taschen. Gekreische, Gefiepse, Gedrücke… was man eben als Frauen so macht wenn man sich schon ewig nicht mehr gesehen hat. Kelly und Nan waren immerhin ein ganz großer Teil der Menschen die meinen knapp 4-Monatigen Aufenthalt in Grenoble (Frankreich) zu meinem Grenoble gemacht haben! Kelly´s Bruder Leo hab ich zum ersten Mal gesehen. Er ist Ingenieur auf einem Kreuzfahrtschiff und kennt mittlerweile fast jeden Hafen der Welt. Er hatte eine Menge interessanter, schöner und schockierender Geschichten auf Lager. Dass ich ihn über alles Mögliche ausgequetscht habe, könnt ihr euch sicher vorstellen :-)

Hier erstmal Bilder von unserer Truppe:

Kelly:
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Leo:
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Nan:
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Und natürlich meine Wenigkeit (Das Bild ist extra für kieliscalling! Er hat mich gebeten ein Bier für ihn mitzutrinken… Da ich allerdings kein Bier mag, blieb es bei dem Foto und einem Probierschluck, kieliscalling, ich hoffe du verzeihst :-) )
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Angekommen in Prag erlebten wir dann die erste Überraschung. Unser geplantes Hotel (reserviert auf 3 Personen anstatt 4) lag so weit ausserhalb, dass wir uns entschlossen hatten zu cancellen und uns etwas anderes zu suchen… Lustige Entscheidung! Wenn man nämlich glaubt für 4 Leute bei einem verlängerten Wochenende in Prag etwas zu finden, da hat man falsch geglaubt. Nachdem wir des Öfteren mit „We are full“ abgewiesen wurden, wollten wir dann eine Touristeninformation suchen. Kelly und Nan haben wir dann in der Einkaufpassage zurücklassen müssen, Leo hat sich dann anschließend bei nem Internetcafé verabschiedet, um von dort Hotels zu suchen. Ergebnis: Ein ***-Hotel, 20 min Fußweg von der Innenstadt entfernt. Wir hatten großes Glück und bekamen noch Zimmer :-)

Der Eindruck von der Stadt?!? Kelly und Nan waren etwas enttäuscht, weil jeder so viel von Prag schwärmt. Ich fand die Stadt an sich sehr schön. Allerdings wird es auch nicht meine Lieblingsstadt. Wir haben auf unserem Weg viele arme und verfallene Ecken gesehen, und es waren mir zu viele Touristen überall. Ich hätte lieber mehr Tschechien gefühlt.

Abends wollten wir unser Auto abholen, was wir auf unserer Hotelsuche einfach alleine gelassen hatten. Kurz vor dem Parkplatz hat meine Nase dann anhalten müssen. Ich wäre vor Hunger fast umgefallen und meine kleine Gefährtin hat im Vorbeigehen leckeres Essen gerochen. Sie blieb also stehen, mein Körper machte es ihr etwas später nach und wir mussten in dieses kleine, eigentlich unscheinbare Lokal… Und es entpuppte sich…voilà… als das Runde und Perfekte an diesem Tag: Ein kleines typisch tschechisches Restaurant mit hauseigen gebrautem Bier und ausser uns nicht einem Touristen! Das Essen war traditionell und furchtbar lecker. Mhhhmmm!

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Dann hieß es für mich ab ins Hotel und mein Skript schnappen, denn das Lernen durfte ich in Prag ja trotzdem nicht vergessen. Die anderen haben sich dann eine Bar gesucht um die im Vergleich zu Frankreich so günstigen Drinks auszukosten :-)

Das also zu meinem ersten Mai. Hier noch ein paar Dinge, die ich mit meiner Kamera eingefangen habe:

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Das nächste Bild steht übrigens für eine sehr typische Eigenschaft Tschechiens: Plakate werden einfach überklebt und überklebt, bis der ganze Batzen herunterfällt. Irgendwann macht es dann jemand weg und der Prozess beginnt von vorn… Auch ne Lösung. Ich fands irgendwie interessant.

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Bei diesem Auto waren wir alle so…. „ich will auuuuuuuuucccccchhhhhhh“ :-P

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Soooo das wars heute von mir. Ich werde jetzt lernen… Macht euch einen schönen restlichen Tag,

Eure AnnaJuliana

Hallo zusammen,

hier ist der dritte und letzte Part meines Wochenendtrips in Turin: Der Sonntag.

Nr1: Das Aufwachen war eine Qual nach den tollen Abend zuvor. Gott sei dank hatten wir bis 11 Uhr Zeit um aus unserem Hotel auszuchecken. Anschließend gab es nur eine Cola aus einem kleinen Supermarkt und dann ging es wieder auf Tour. Wir beschlossen nicht mehr in die Turiner Innenstadt zu gehen. Statt dessen fuhren wir bergauf, zu einer Basilika eines kleinen Nachbarorts.

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Nr2: Von hier hatten wir einen fantastischen Blick über ganz Turin und die Alpen. Der Platz war ein „Insidertipp“ eines kleinen Reiseführers, den ich als 3-Euro-Schnäppchen in Deutschland ergattert hatte. Das Buch hatte Recht und wir waren glücklich :-)

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Nr3: Wir machten einen kleinen Spaziergang um die Basilika. Von weitem sahen wir am Fuße eines Baumes etwas Helles schimmern. An dem Baum lagen große, weiße Steine, auf denen positive Eigenschaften eines Menschen geschrieben waren. Eine sehr süße Idee, die ich mir unbedingt festhalten musste!

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Nr4: Nach der Basilika setzten wir uns wieder ins Auto um den Heimweg nach Grenoble anzutreten. Wir wollten nicht mehr den Mont Blanc Tunnel nehmen, und auch keine Autobahn, um einerseits 60 Euro zu sparen, und andererseits kleine, italienische Ortschaften in den Alpen zu durchqueren. Ich mag es, wenn man in Städten ankommt und man das Gefühl bekommt, dort sei die Zeit irgdwann einfach stehen geblieben. Manchmal lassen mich nur die Autos realisieren, dass ich mich nicht auf einer Zeitreise befinde. Durch die Alpen fahren heißt aber auch viele Kurven und viel „hoch und runter“. Nan ging es absolut nicht gut dabei. Wir mussten ein paar mal halten, weil ihr letztes bisschen Gesichtsfarbe verschwunden war. Einmal war es ganz extrem, aber draußen war es zu kalt, um zu spazieren. Kelly und ich entschlossen ein Café zu suchen, so dass sie sich einen Moment bei einem warmen Tee ausruhen kann und sich ihr Magen ein wenig beruhigt. Doch das Dorf, in dem wir uns befanden, bestand nur aus wenigen Häusern und es war kein offenes Gasthaus in Sicht. Wir saßen schon wieder im Auto und wollten wenden als wir ein winziges Schild bemerkten, das auf einen kleinen Weg nach „steil oben“ zeigte. Die Aufschrift „Bar“ ließ Hoffnung schöpfen und kurz darauf folgte ein Schild mit einer Burg und dem Schriftzug “Forte de Fenestrelle“. Wir erreichten wenige Minuten später eine riesige Festung!

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Nr5: Und wenn ich riesig sage, meine ich das auch. Die Festung von Fenestrelle zieht sich wie die chinesische Mauer. Sie geht einen Berg hinauf, ist 3 km lang und besitzt 4000 Stufen. Innen befand sich eine kleine Bar…

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Nr6/Nr7: …in der wir Tee bestellten und versuchten Nan ein wenig aufzumuntern. Die Kellner waren sehr freundlich, sehr italienisch, sehr familiär. Wir bekamen einen Eindruck wie es ist in einem Dorf zu leben, in dem im Durchschnitt 13 Einwohnern pro Quadratkilometer hausen. Arbeit gibt es fast nur im über 2h entfernten Turin, aber niemand denkt daran das Dorf zu verlassen und näer an die Stadt zu ziehen. Veränderungen gibt es hier kaum. Es gab nicht viele Menschen in der Bar und die Anwesenden gehörten zum Einwohnerklan. Wie eine goße Familie, die sich an einem Sonntag in der Bar der Festung trifft, um freiwillig dort zu bewirten, zusammen Schinken und Käse zu essen, Genepi zu trinken und zu tratschen.

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ohne Bild: Kelly und ich wollten ein wenig die Festung besichtigen, Nan blieb bei ihrem Tee. Sie wollte sich noch ein wenig ausruhen. Also trennten wir uns für einen kurzen Moment, in dem Wissen dass Nan bestens aufgehoben war, bei der italienischen Dorfgemeinschaft, bei der Menschen von weit weg mit anderen Kulturen fast ein Fremdwort zu sein schien. Da es so furchtbar kalt war, entschieden wir uns für eine Erforschung der Innenräume. Wir gingen in das Museum der Folter… krass was man dort zu sehen bekommt… Ich bin mir sicher, dass es Menschen gibt, die weder die Informationen, noch die Bilder hören oder sehen wollen. Ich akzeptiere das an dieser Stelle und gebe keine näheren Details weiter. Für mich persönlich ist es jedoch wichtig zu wissen, wie brutal unsere Geschichte ist, und wie brutal sie in anderen Kulturen auch heutzutage weitergeführt wird.

Nr9: Nach einigen Stunden Aufenthalt in der Festung, befanden wir uns wieder mit der kranken Nan auf den kurvigen Alpenwegen. Die nächsten Stunden führten durch verschneite Berge, leere Skigebiete, und Winterchaos (Schneestürme und Glatteis). Aus 4 Stunden geplanter Fahrtzeit wurden über 6, ohne die Stops eingerechnet. Auch wenn es zwischendurch ein wenig rutschig war, sind wir gut in Grenoble angekommen, und ich bin mir sicher, dass wir alle direkt ins Bett gekugelt sind!

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Besser hätte das Wochenende nicht sein können, sogar die Übelkeit von Nan hat uns an einen spannenden Ort gebracht. So führte jeder Weg zu einem positiven Erlebnis und zu neuen Menschen mit eigenen Geschichten. „So free for a moment“ und diesmal musste ich dafür nicht alleine losziehen. Wir waren das perfekte Team für dieses perfekte Wochenende!

Hier die Fortsetzung: Turin Part II – Unser Samstag

Nr1: Was würdet ihr an eurem ersten Tag in Italien tun? Mhm? Also wir waren uns einig, dass wir zuerst ein großes italienisches Eis essen mussten! Es schien zwar die Sonne, es war aber trotzdem sehr „frisch“. Eis geht immer, oder? Jedenfalls hat meine Schwester mir das mal erzählt als wir nach viel zu viel Essen fast aus dem Restaurant gerollt wären, und sie trotzdem unbedingt noch ein Eis zum Nachtisch wollte… (Ich hatte  übrigens nur Kokos auf meinem Knusperhörnchen… Ich liebe Kokos :-) )

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Nr2/Nr3: Die Turiner Innenstadt ist total schön. Man merkt den italienischen Flair und den Unterschied zu Frankreich! Und das bezieht sich nicht nur auf die Häuser, sondern auch auf die Menschen. Italienener sind einfach „wärmer“, man fühlt sich überall willkommen. Hier könnte ich definitiv noch länger bleiben, da bin ich mir sicher!

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Nr4: Dieser junge Herr hat uns für mindestens eine viertel Stunde in seinen Bann gezogen. Er jonglierte, spielte mit gläsernen Kugeln, und machte sich über Passanten lustig. Ohne viele Worte, die Mimik und Gestik verzauberte alle Kleinen und Großen um ihn herum.

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Nr5: Den Tag verbrachten wir mit „Stadt angucken“ und Shoppen. Auf Wunsch von Nan machten wir uns zwischendurch auf die Suche nach einer Pizzeria. Jedoch gab es in der Nähe nur Cafés und Schuppen mit Essen zum Mitnehmen. Irgendwann waren wir komplett durchgefroren… Kelly stolperte in eines der Cafés, schaute den Kellner verzweifelt an, und brachte nur ein Wort heraus: ein lautes „Pizza?“ Kein hallo, Kein Entschuldigung, nur Pizza :-) Der Kellner betrachtete uns kurz und bekam Mitleid. Er fuchtelte mit den Händen und sagte so etwas wie „Okay, ich bring euch hin“. Er legte seine Schürze auf den nächsten freien Tisch und führte uns in eine Seitengasse mit einer kleinen Pizzeria. Dann verabschiedete er sich mit einem freundlichen „Ciao“ und ließ drei erleichterte Damen zurück. Ich weiß gar nicht mehr, welchen Sinn ich zuerst einsetzte, als wir die Holztür der Pizzeria öffneten. Wärme strömte uns entgegen, der Geruch von Pizza und Pasta lag in der Luft und eine freundliche mittelalte Italienerin stand vor einem Steinofen hinter einer kupfernen Theke und strahlte uns an: „Buongiorno“ – Willkommen bei Freunden!!! Wieder perfekt!

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Nr6: (Wieder ein typisches Essensfoto von mir, ich kann es nicht lassen) Ich hatte eine Pizza mit Gorgonzola und Apfel. Wow, das passte so gut zusammen! Der Besitzer der Pizzeria (gekleidet wie ein Cowboy) kam später zu unserem Tisch, um uns zu fragen, woher wir kommen und überraschte uns mit fließendem Deutsch, fließendem Englisch und fließendem Spanisch. Nur chinesisch konnte er nicht bieten, aber das ist auch zu viel verlangt :-)   

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Nr 7: Auf dem Rückweg zum Hotel begegnete uns das hier! Nur mal so nebenbei meine Meinung:
DAS IST NICHT ATTRAKTIV! :-)

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Nr8: Auch Juventus lief uns über den Weg, zumindest in Form von Kuscheltierchen in einem Fanshops. Leider ist das Stadion zu weit außerhalb um zwei Fussball-desinteressierte Mädels zu einem Besuch zu motivieren :-)

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Nr9: Am Abend ging es noch weiter durch Geschäfte und in eine Bar neben unserem Hotel, wo wir dann versackten. Wir haben uns direkt an die Bar gesetzt. Da war es viel interessanter als an den Tischen, wir wollten quatschen, mit Gott und der Welt, lachen über alles was uns einfällt, unsere Arbeit und Grenoble hinter uns lassen, zumindest für ein Wochenende. Es gab etwas zu essen und viel zu trinken. Ich hab ne Runde Jägermeister springen lassen, weil ich so überrascht war, dass es welchen gab. In Frankreich braucht man gar nicht erst anfangen danach zu suchen! Naja… Als Kelly dem Barkeeper erzählte, dass sie aus Venezuela kommt, gab es ne Runde venezuelanischen Rum mit Orangensaft aufs Haus… Und dann wurde es halt ein etwas längerer Abend ;-)

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Der Tag war sehr genial. Wir haben ihn mit vielen Erlebnissen vollgepackt und gebührend gefeiert. Ich glaube, ich habe mich ein wenig verliebt: in Italien und seinen Charme. Mal sehen, wann ich das nächste Mal dort lande. Mein Barnachbar hat mir von einem kleinen Ort in der Nähe von… ich habs vergessen… egal… jedenfalls gibt es einen sehr typisch italienischen Ort, den er sehr liebt. Leider hab ich auch den Namen vergessen… Ich sollte da nochmal nachhaken!

Ganz bald die dritte und letzte Folge meines Wochenendes in Turin, und ein Bericht über mein „Good bye Grenoble“- Kostüm- Dinner (sobald ich die Bilder davon bekomme)

Liebe Grüße

AnnaJuliana

Ich bin seit 21 Uhr wieder in Grenoble, nach einem fantastischen Wochenende in Turin. Alles war so, wie es hätte sein sollen! Jetzt bin ich aber super müde, also kommt hier erst der erste Part von meinem Wochenende: die Fahrt von Grenoble nach Turin (die war auch schon spannend ;-) ).

Nr1: Mit meiner neu ersteigerten Mütze ging es um 7.30 Uhr auf Richtung Turin. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich mich so auf das Wochenende gefreut habe :-) Alle waren noch nicht wirklich wach, aber lustig war es trotzdem.

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Nr2: Es gibt zwei Möglichkeiten von Grenoble nach Turin zu kommen. Über die Berge, quer durch die Alpen, was uns 4 Stunden gekostet hätte, oder über Autobahnen und durch den Mont Blanc Tunnel, was zwar Geld kostet, aber nur 2 Stunden braucht. Also entschieden wir uns für Letzteres… Hat alles super geklappt, nur die Gebühren für den Tunnel waren mal äußerst übertrieben: ca. 33 Euro für eine Tour! Und der Tunnel ist jetzt nicht wirklich der Längste! Mit den anderen lustigen Gebühren für Autobahnnutzung belief sich die Anreise noch auf über 60 Euro (ohne Sprit)

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Nr3: Nach dem Tunnel waren wir dann in Italien und überglücklich aus Frankreich raus zu sein. Ein bisschen Party im Auto – Achtung Italien, wir sind da! Beim Tanken dann eine Überraschung: Ein kleiner Sturm hat Kelly das Tanken ein wenig erschwert. Eine der Momentaufnahmen, wo wir einfach nur Spaß hatten!

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Nr4: In Turin angekommen haben wir -nach einem Kampf mit dem doofen Navi- das Hotel gefunden. Und da standen wir dann, in einer Turiner Straße vor einer verschlossenen Tür, bzw einem hölzernen Tor. Es gab eine Klingel, also schwups ausprobiert und nach 5 Minuten rauschte uns ein nichtinterpretierbares „Yeah“ aus der Gegensprechanlage entgegen. „Ähm…wir haben ein Hotelzimmer gebucht!“ *KLACK* Tür offen. Der nächste verdutzte Blick: Wir standen in einem Innenhof, aber weit und breit kein Hotel. Ein Mann kam zufällig eine kleine Treppe herunter gelaufen „Das Hotel ist in der dritten Etage“… Häää?…

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Nr5: Ja, das Hotel war bloß ein Apartment, in dem eine Familie jedes Zimmer vermietet. Auf dem Foto ein Teil der „Rezeption“ bzw des Empfangflurs: Alt, italienisch, familiär! Viele wären wahrscheinlich lieber wieder nach Hause gefahren (auch beim Anblick des überdimensionalen Sohns in Muskelshirt, kurzer Jogginghose und strenger Miene), aber wir fanden das Hotel perfekt! Wir haben uns eher wie bei Freunden gefühlt! Herzlich Willkommen in Turin!

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Nr6, Nr7, Nr8, Nr9: Das Zimmer war klasse! Es war Pink… :-) Als wir angekommen sind, mussten wir erstmal ein wenig rumalbern! Das gehört dazu finde ich. Ausflippen in geregelten Maßen!

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Nr10, Nr11: Der Ausblick aus unserem Zimmer war unsere nächste Überraschung… Total schön! Die Umgebung um das Hotel herum hatte den typischen Altbaucharme der Turiner Innenstadt. Mit nur 3 Minuten Entfernung vom Bahnhof und 70 € für das Zimmer (also 23 Euro pro Person) absolut genial!

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Von hier starteten wir in einen spannenden Samstag, von dem ich aber erst morgen berichte. :-)