Es gibt jemanden, der liebt mich heiß und innig und er heißt Herr Tollpatsch!

Er schenkt mir so wunderschöne Momente wie diese hier:

  • annajuliana nimmt gerade ihr Portmonnaie aus der Tasche um einen Spind in der Unibibliothek zu bezahlen…5…4…3…2…1…KLATSCH!!!!!!! Sowohl Kleingeld als auch sämtliche Karten machen sich auf dem Boden im 5 m² Umkreis bequem. Kennt ihr diesen Moment, in dem ein mit verschiedensten Gesprächen gefüllter Raum ganz plötzlich verstummt? Ich muss nichts weiter dazu sagen?
  • Fahrkartenkontrolle im Zug. Morgens im Bus hatte ich mein Ticket noch, aber in diesem Augenblick scheint meine Tasche das Ticket zu verstecken und es einfach nicht mehr her zu geben (Sowas habe ich ständig! Meine Taschen haben immer zu viele Teiltaschen und ich finde nie etwas wieder! Die professionellsten Diebe wären mit meinen Taschen maßlos überfordert!) Der Kontrolleur stoppt bei mir „Na junge Frau? Haben wir ein Ticket?“ Ja haben wir, ich weiß nur noch nicht wo… Ich krame und seufze und krame, bis meine Haltestelle kommt. Da der gute Mann mich so nicht aussteigen lässt, schnappt er sich noch seine bezaubernde Kollegin und folgt mir ins Freie. Wir fangen an gemeinsam meine Tasche zu entrümpeln: Unikrams, Trinken,… Nichts… Bis mir einfällt: „Hey, ich habs in die Aussentasche gepackt!!!“ und mit einem Griff ziehe ich mein Ticket hervor. Die Kontrolleure grinsen und verabschieden sich mit „Jetzt müssen wir wegen Ihnen eine halbe Stunde auf die nächste Bahn warten!“ – Uups…
  • Mein letztes Beispiel ist eine Situation von heute morgen: Ich musste meinem Arzt etwas vorbeibringen, also ging ich in aller Frühe in Jogginghose, Sweatshirt und nassen, zerzausten Haaren aus der Tür. Auch wenn ich sicher fürchterlich aussah: Es war mir total egal. Mein Gesicht zeigte auch nur die „Es ist so früh, ich kann noch nichts sehen“ – Schnute und ich beschloss mir später etwas vom Bäcker zu holen um zu frühstücken. Ich hörte mich bestellen: „Achso, und einen Kakao zum mitnehmen, bitte!“ Ich tappste (anders kann man es wirklich nicht nennen… immerhin war ich noch nicht wirklich wach) mit einem viel zu heißen Kakao in der einen und zwei Brötchentüten in der anderen Hand durch die Gassen. Dann das Desaster: Ich wollte trinken, hörte stattdessen ein plötzliches *Platsch*, im Anschluss merkte ich wie eine viel zu heiße Flüssigkeit meine Arme und Beine runterlief… Der Deckel meines Kakaos war nicht fest genug verschlossen und löste sich beim Trinken. Mein Körper dankt (vielleicht sollte ich besser nochmal duschen), meine Klamotten sagen gleich der Waschmaschine „Hallo“!

Ja…Vielleicht werde ich mich irgendwann Anna Juliana Tollpatsch nennen… Wer weiß…
Seid ihr auch talentiert im Tollpatschig sein? Ich will eure Geschichten hören :-)

Einen schönen Start ins Wochenende
wünscht annajuliana!

Anna Juliana: „Sag mal,… ein deutscheres Wort für einloggen?!?“
Person2: „einwählen?“
Person3: „Oh man… anmelden vielleicht?“

Von solchen Situationen kann ich Lieder singen. Auch durch das Zusammenbringen von Klausurstoff. Jemand sagt zufälligerweise ein Fachwort und ich bilde lange Wissensketten und brabbel andere Fachwörter drauf los.

Habt ihr auch Erfahrungen mit Fachjargon, und seid ihr manchmal wie ihr redet?!?
Ich erschrecke mich ab und zu selbst :-P

I don’t care if monday’s blue
tuesday’s grey and wednesday too
thursday I don’t care about you
it’s friday I’m in love

Sehr geehrter Herr Freitag, Ich liebe Sie!

Eigentlich fahre ich jeden zweiten Freitag irgendwo fürs Wochenende hin. Zu meinen Eltern, irgendwen besuchen,…

Dieses Wochenende und auch die Nächsten zwingt mich die Uni im Schwabenland zu bleiben. Aber dass heute Freitag ist, wird erstmal gefeiert. Heute abend befinde ich mich auf einer Elektrotechnikerparty auf dem Campus und tanze mich ins Wochenende! Auch wenn dieses aus aufräumen, lernen, und kreativ schreiben besteht.

Aber heute ist eben Friday, I´m in love, heute abend wird es ausgeblendet! Diesen einen Abend in der Woche lass ich mir nunmal nicht nehmen… Und auch wenn ich gerade in Arbeit versinke, summe ich das Lied von The Cure vor mich hin und hol mir jetzt ne Pizza :-)

Ich wünsch euch auch einen tollen Freitag. Auf das ihr nicht vergesst, was für schöne Tage Freitage doch sind!

„It´s Friday I´m in Love! Düdüdüdüüüü“ :-)

Eure Anna Juliana

Willkommen in der Bloguniversität AJ Sindelfingen!

Liebe Studierende,

heute möchte ich euch etwas mitgeben, was ich nur durch Fehler schwer erlernen musste. Auf das es euch nicht wiederfährt…

Ich musste endlich mal Lebensmittel einkaufen. Schon die ganze Woche habe ich mich gedrückt und überwiegend von Konserven, Bäckern, und FastFood gelebt. „Jetzt ist Schluss damit“ habe ich mir gedacht, also ab gehts gesunde Sachen kaufen…

Kann mich denn dieser Geistesblitz nicht an einem Wochentag treffen?!? Warum unbedingt an einem Samstag Mittag??? Ich musste im Supermarkt darauf warten, dass jemand seinen Einkaufswagen abgibt, ist euch sowas schon mal passiert?!?

Folglich ist mein Punkt 1: Geht wenn möglich nicht an einem Samstag in den Supermarkt. Ihr könntet mehr Zeit dort lassen, als geplant!

Dann stand ich mit 4 Pfandflaschen an einer riesigen Schlange vor dem Pfand: Punkt 2: lasst euer Pfand an einem Samstag lieber zu Hause. Falls ihr mehr als 4 Flaschen habt, z.B. Tütenweise voller Pfandflaschen, könnte es die Gewaltbereitschaft der hinter euch Stehenden vergrößern…

Ich hatte mir eine Liste geschrieben, damit ich auch ja nichts vergesse. Dennoch schaffe ich es nicht, einfach nur nach diesen Sachen zu suchen… NEIIIIIN, Ich muss jedes Regal durchforsten, um spontan Dinge in den Wagen zu schmeißen… Punkt 3: Falls ihr auch unter diesem „Ich schmeiße alles was ich brauchen könnte in den Wagen“-Syndrom leidet: Zwingt euch nur auf eine Einkaufsliste zu schauen…

An der Kasse angekommen überfiel mich wieder dieses „Wie soll ich den ganzen Unsinn denn nach Hause tragen“-Gefühl. Mein Einkaufswagen war voll… Ich glaube ich hatte für den Moment vergessen, dass ich keine 5-köpfige Familie ernähre, sondern alleine wohne… Punkt 4: Zwischenbilanzen tun gut. Spontanshoppen ist nicht immer erfolgreich! Eure Achtung ist also geboten.

Der Blick auf die Uhr ließ mich stutzen. Ich hatte anderthalb Stunden in einem SUPERMARKT verbracht… Punkt 5: Zwischendurch auf die Uhr schauen, und ggf ausbremsen sollte helfen!

Mhmpf… Jetzt bin ich wieder ein bisschen ärmer, dafür sind meine Schränke jetzt voll und ich kann bei Bedarf allein lebensmittelmäßig 7 Kinder adoptieren :-P

Geht es euch manchmal auch so beim einkaufen? Oder sollte ich mich mal untersuchen lassen?!?

Viele liebe Grüße

Anna Juliana

Abbbbbbuhhhhh

Heute ist einfach nicht mein Tag. Vielleicht ist die 15 auch keine meiner Glückszahlen. 15. Januar… Anscheinend blödes Datum!

Meine erste gloreiche Tat des Tages: Ich habe verschlafen! Ich hase es wenn ich aufwache, auf die Uhr schaue, und dann innerhalb von Sekunden in einen Schockzustand verfalle „Scheiße“ und dann geht der Stress los… Es gibt nichts Schlimmeres für mich! Deswegen stehe ich normalerweise viel früher auf aks nötig, damit ich ein wenig trödeln kann… Na heute morgen kam Trödeln nicht in die Tüte, strikte Schnelligkeit war die Devise.

Ich wusste meine Busse fahren alle 15 min und ich weiß genau eine Abfahrtszeit. Normale Menschen an normalen Tagen können dadurch den Rest erreichnen. Ich allerdings, an diesem 15. Tag des Monats, verrechnete mich um 10 Minuten, und natürlich in die negative Richtung… Suuuuper!!! Daumen hoch! Also lief ich einige Haltestellen bis ich in den Bus stieg und grummelte in meine Jacke „Blöder Tag, du hättest einfach nicht aufstehen sollen!“.

Das Schicksal ließ mich danach immernoch nicht in Ruhe. Die SBahn in Sichtnähe nahm ich die Füße in die Hand… zu spät… Vor der Nase wegfahren fehlte mir auch irgendwie noch. Und der Fahrplan erklärte mir: „Bitte warten Sie noch eine halbe Stunde, vielen Dank für Ihr Verständnis Anna Juliana! Sie sind doch zu gütig!“ WÜRG

Ich kam folglich zur spät zur Uni… SUPER!!! Die Fotos von meiner Webcam (bitte nicht auf die Quali achten) zeigen auch ganz genau was ich von der Vorlesung gehalten habe, ich hätte einfach zu Hause bleiben sollen!

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Und dann kam der Horror: Englischnoten. Ich habe vor Weihnachten diese doofe / dumme Klausur geschrieben. Ich habe genau ein einziges Thema ausgeschlossen und somit nur überflogen. Genau dieses einzelne Thema entsprach 75% der Klausurpunkte. Bingo! Glückwunsch! Und genauso sieht meine Note auch aus. Ich hab die Klausur zwar bestanden, mehr aber auch nicht!!! Und das meine ich Ernst. Schlechter nicht bestanden gibt es auf dieser Welt nämlich net! Klasse Leistung. Ich sollte mir eine „Die Beste Tat deines Studiums“ Medaille anfertigen lassen…

Ich stehe zwar zu der Note (ist ja auch mein Fehler und ich könnte es jetzt eh nicht mehr ändern), aber mich ärgert, dass sie nicht im Geringsten meinen Englischkenntnisse entspricht. Ich kann – auch durch die Reisen- sehr gut englisch sprechen. Und darauf kommt es doch auch an! Naja… Egal… Am Besten ich vergesse das wenigstens für den Rest des Abends!

Auf den Weg heim habe ich dann wieder eine Bahn verpasst… Nur noch so zur Abwechslung! Weils so gut tut an Bahnhöfen zu warten!

Ich gehe heute aus Protest nicht mehr vor die Tür!!! Ich leg mich gleich ins Bett und hoffe dass eine 16 mir besser tut als die 15… 15 Januar… ich sollte mir einen schwarzen Stern in meinen Kalender malen…  :-P

Es wird wieder besser… Ganz bestimmt!

Eure Anna Juliana

Ist der Unterschied zwischen eurem Leben vor zwei Jahren und eurem Leben heute auch so groß?

Nachdem meine liebe Freundin mir meine Haare gemacht hat, saß ich dann gegen 23 Uhr im Auto Richtung Hause. Neue Frisur = neues Leben“ hat mich eine gute Bekannte mal gelehrt! Jaaaa, ich fühle mich auch ein wenig neu als Blonde… Jedenfalls habe ich es mir nicht nehmen lassen, spontan den Blinker zu setzen und einen kleinen Umweg zu fahren. Einen Weg, mit ein paar „Meilensteinen“ meines „alten“ Lebens.

Zunächst führte mich mein Auto zu einem weniger glücklichen Ort: zu einem Postkasten… Vor circa 3 Jahren habe ich das Auto meines damaligen Freundes mit diesem gelben Konstrukt und einem anderen Auto kolidieren lassen. Ausser einiger Schrammen in meinem Gesicht war es Gott sei dank nur Blechschaden (der jedoch nciht wirklich gering war). Mittlerweile auch nicht mehr der Rede wert. Beim Anblick des Dingens musste ich sogar schon lachen. Er wurde damals neu gekauft, weil ganz hinüber, und woür? Dafür, dass er jetzt von oben bis unten mit Graffitis voll ist. Der Arme hat auch nie seine Ruhe.

Ich fuhr die Straße meines ersten Freundes hinauf und grüßte mit einer Hand aus dem Fenster: „Goodbye nochmal“. Die erste Liebe ist was besonderes, aber darum ging es mir gar nicht. Ich war damals einfach ein ganz anderer Mensch und es ist bloß ein paar Jahre her!

Die Kirche in der meine Schwester geheiratet hat, bekam einen Handkuss, der ehemalige Arbeitsplatz meines Bruders eine rausgestreckte Zunge (ich glaube er weiß warum :-P ), bei meiner ehemaligen Tanzschule fing ich an im Auto auszuflippen, ein Rolltreppenwerk, in dem ich ein Praktikum gemacht habe und das leider „weggespart“ wurde, bekam ein paar Gendanken, und so weiter und so fort. „Das alles hier, das warst mal du…“ an jeder Ecke.

Ich habe in zwei Jahren meine Heimatstadt hinter mir gelassen und komme nur für Besuche nach Hause. So wie ich „damals“ nie wirklich von hier weg wollte, springe ich nun von Ort zu Ort und es ist mein Leben geworden. Es ist so viel passiert. Wow, ich bin ein wenig größer geworden, so habe ich das Gefühl… der unterschied zwischen Anna Juliana vor 2 Jahren und dieser goldenen Hexe jetzt ist ziemlich riesig…

Jetzt kann ich beruhigt schlafen gehen, ein bisschen wie die verlorene Tochter, die nach langer zeit wieder in ihrer Heimatstadt herumirrt. Ich kenne noch alle Straßen und es hat sich fast nichts verändert. Für mich ist alles noch da… Nur ich bin anders!

jetzt ist auch noch farbe mit im Spiel und das nicht grade wenig!

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Nennt mich goldene Hexe :-P

Zum Bild: Ich war um diese uhrzeit einfach zu müde um etwas vernünftiges zu Stande zu bringen :-P

meine neue Frisur:

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Ich spring heute von hier nach da, wie immer wenn ich mal bei meinen Eltern bin.

Ich wünsche euch noch einen klasse Sonntag.

Eure Anna

Ich trage meine Brille nicht so gerne. Nur an manchen Tagen…
Meine so genannten Brillentage sind die Tage, an denen ich keine Lust für meine Kontaktlinsen aufbringen kann. Das kann ein paar Gründe haben: unter anderem wenn ich morgens nicht die beste Laune habe.

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Gestern zum Beispiel habe ich verschlafen… Ich bin kein Morgenmuffel, aber es gibt nichts was ich mehr hasse als aus dem Bett aufspringen und sofort mit 100 % durchstarten zu müssen… Dann stehe ich lieber ein ganzes Stück früher auf und nehme mir meine Zeit! Wenn ich mich morgens hetzen muss, werde ich grummelig, und wenn ich grummelig bin, BRAUCHE ich meine Brille! Gestern war dann so ein Tag.

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Brillentage können aber auch aufmüpfige Tage sein. An diesen Tagen hab ich keine Lust mich lange vor den Spiegel zu stellen (auch wenn ich meine Kontaktlinsen in Sekunden auf meinen Augen verstaut habe, aber es geht ums Prinzip!) An diesen Tagen ist es mir schnurz-piepen-egal wie ich aussehe! Es ist eben ein waschechter Brillentag!

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Manchmal gibt es die Brille auch zu Tagen an denen ich lange und angestrengt vorm Rechner hocken muss. Anstrengung macht Augen trocken und kontaktlinsen-inkompatibel. Oder wenn sie halt abends raus müssen und ich noch Mitmenschen erkennen möchte, aber das sind keine richtigen Brillentage, schon ein wenig bescheuert, oder? :-)

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Nach all den Abschiedsplanungen gestern, hat sich meine „Verdammt ich hab verschlafen“-Laune gelockert. Ich war sogar bereit für ein privates Brillenfotoshooting mit meinem Schatz namens Nikon und dem morgendlichen Spiegel! Ein tolles Team!

Heute bin ich dann auch wieder besser aus dem Bett gekommen…
Heute ist also ein normaler Tag… Kontaktlinsentag…

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In diesem Sinne: Have a nice day! / Bonne journée!

Eure Anna Juliana

Ein Arbeitskollege kam mir gerade grinsend entgegen und hat mir hiervon erzählt:

Mein furchtbarer Versuch etwas zu Übersetzen!

Meine Reaktion: „Ce n´est pas vrai, C´EST NE PAS VRAI!!!“
(„Das ist nicht wahr, DAS IST NICHT WAHR!!!“)

Und komischer Weise kamen immer mehr Kollegen dazu die mystischer Weise schon von dem Video wussten… ich finde den Maulwurf noch… :-)

Man nehme etwas Spontanität, Aufregung, und nicht verstandene Fragen und schon könnte man der Witz aller Menschen sein, die deutsch, oder französisch verstehen… Verdammt…

Lieber Herr ehemaliger Französischlehrer (ich möchte keinen Namen nennen),
Ich weiß, dass sie sich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wenn Sie das sehen… :-D

…Ich glaub mein bauch tut weh vom schlapp lachen…

In meiner Playlist dudeln Amy MacDonald mit This is the life und The Killers mit Romeo and Juliet um die Wette, während ich mir noch mit Arbeit die Zeit bis zum Flieger tot schlage.

Da meine Eltern dank eines berühmten, deutschen Telekommunikations- unternehmen ein Leben ohne Internet verbringen müssen, werde ich euch erst Sonntag abend wieder schreiben können.

Für die Fashionblogger unter euch: Heute habe ich mich fast komplett in Reiseklamotten gesteckt.

T-Shirt: aus einem irischen Laden, namens Penneys
Kette: ein Geschenk einer Französin in der Grenobler Jugendherberge
Jeans: Second Hand

:-) ~ * ~ :-D ~ * ~ :-)

Ich wünsche euch allen ein erfolgreiches Wochenende!

Anna

… ihr für einen Tag im Körper des anderen Geschlechts verbringen könntet?

Da stampfe ich heute früh aus der Haustür und sehe meinen Atem als Nebel vor mir her fliegen… Schnell die Jacke ein bisschen mehr zugezogen, und den MP3-Player gesucht um die Ohren zu betäuben. Und so begann meine amüsante Gedankenreise.

Da dudelte dann ein Smashing Pumpkins Cover vor sich hin:

„I used to be a little boy
So old in my shoes
And what I choose is my choice
What’s a boy supposed to do?“

Ich fing an zu fantasieren… „Was würde ein Junge tun? Oder besser: was würde ein Mann tun?… Was würde ich als Mann tun? HAAAA! Gute Idee!!!“

In der Straßenbahn erwischte ich mich selbst ein paar Mal dabei beim grinsen oder beim leise lachen. Muss auch sehr belustigend für meine Umwelt gewesen sein :-)

Und hier meine Antwort: Was ich tun würde, wenn ich einen Tag mit meinem weiblichen Geist im Körper eines Mannes stecken würde, und ganz sicher am nächsten Tag als Frau wieder aufwachen würde:

  1. Beim Aufwachen müsste ich erst einmal die Lage checken, welchen Körper ich erwischt hätte. Ich würde mich extra nicht rasieren, es geht doch wirklich nichts über einen Drei-Tage-Bart. Oh ich würde wirklich zu gerne wissen, wie sich Stoppeln in seinem eigenen Gesicht anfühlt, aber bitte, bitte nur für einen Tag :-)
  2. Ich würde aufstehen und unter der Dusche den Song „Männer sind Schweine“ von den Ärzten gröhlen und mir dabei die unrasierten Achselhaare schruppen. (versteht ihr jetzt warum ich mich nicht mehr zusammenreißen konnte?)
  3. Zum Frühstück würde ich nur einen Toast mit Butter und einen Kaffee konsumieren und dann in den Tag starten.
  4. Nächster Punkt: Mädels angraben! Mit einer Menge Pfiffe und den blödesten Anmachsprüchen, die ich in meinem Leben je gehört habe (Von „Ich habe meine Telefonnummer vergessen, kann ich deine haben“ bis zu „Du bist so heiß, dass mein Essen gleich wieder anfängt zu kochen“)
  5. Dann würde ich mal Versuchen einen Mann anzubaggern. Einfach so aus Gewohnheit und aus Gleichberechtigung :-P
  6. Ich möchte zum Mittagessen an einer Frittenbude anhalten, Pommes Schranke und ein Bier bestellen und nach dem Essen den lautesten Rülpser loslassen, den ein Mann loslassen kann.
  7. Als Aperitif gibt es dann eine Zigarre, ob die als Mann wohl besser schmeckt?
  8. Was wäre ein männlicher Tag ohne Sport… Ich würde ins Fitnessstudio flitzen und mit den anderen Männern in die üblichen Muskelzuck-Wettbewerbe einsteigen, sich selbst beim Hantel heben im Spiegel betrachten und zum Abschluss meine vulominösen Oberarmmukkis küssen.
  9. Ich befürchte der Abend naht. Den würde ich beim Bier vom Fernseher ausklingen lassen, wobei ich mich zwischen einer Actionserie und einem Fussballspiel entscheiden müsste. Ich möchte die Hand in den Hosenbund schieben und so vor dem Fernseher einschlafen.

Was würdet ihr tun? Habe ich irgendetwas vergessen, was man als Frau so schwer erleben kann? Mein Mitbewohner erzählte mir gerade von einigen Schweinereien, die ein Mann direkt morgens in Gedanken durchspielt, aber auf sowas wollte ich jetzt aus Respekt vor der Jugend nicht eingehen :-P

Nun zum realen Teil meines Tages. Nach der Arbeit erwartete mich zu Hause eine kleine Überraschung:

Ich habe eine Postkarte bekommen. Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet, weil meine Adresse eigentlich kaum jemand kennt. Mein Bruder muss sie sich wohl von meinen Eltern stibitzt haben. Er war mit seiner Freundin in der Türkei… Die Karte hängt jetzt an meiner Wand, neben einer Irlandkarte, meinem Spiegel und einem Foto von dem Shooting mit Lars. Mit jeder neuen persönlichen Sache an der Wand fühle ich mich hier ein bisschen mehr zu Hause…Dankeschööön.

Oh, mein Mitbewohner scharrt schon mit den Hufen. Heute ist nämlich Erasmusabend….Und dieses Mal gehe ich auch wieder hin :-)

Bis ganz bald!

Eure Anna

Eigentlich müsste ich ja arbeiten… Wer kennt es nicht, diese ewigen Ablenkungen ;-)

Lars, ein Freund von mir, hat mir jedoch Anlass zu einem neuen Post gegeben. Nachdem er mir ein paar, nicht unbedingt nette, aber bestimmt nett gemeinte, „Komplimente“ gemacht hat und ich jetzt mit euch allen zusammen über mich lachen will, ist hier einfach mal etwas über mich!

Zu allererst muss ich euch darüber aufklären, dass mein Gesicht etwas Besonderes sein soll. Nämlich besonders lustig. Da ich das gerne nachvollziehen möchte, habe ich mich nach Fotos umgesehen:

Eines von Lars´ Fotos

So möchte ich am liebsten immer aussehen… Tja, so solls aber nicht sein. Ich beweise euch nun die Verformbarkeit meines Gesichtes, die der eines Wechselbalgs gleichen soll. Bitte lasst eure Kinder ab jetzt nicht mehr unbeaufsichtigt. Jeder der ab hier weiterliest, übernimmt selbst die Haftung für psychische Folgeschäden:

Eins muss ich schonmal sagen, die Auswahl der Fotos war nicht leicht. Da die Bewerberzahl zu groß war, musste ich eine neue Kategorie eröffnen. Mir ist aufgefallen, dass ich auf wirklich jedem Foto, in dem auch Essen zu sehen ist, nicht normal gucken kann… Seht selbst… Die Essenskategorie:

Ich muss da dann doch mal zustimmen…mein Gesicht ist verformbar, und irgendwie auch lustig… in dem Punkt hat er schonmal gewonnen.

Der nächste Punkt lässt sich leider so schlecht beweisen… Ich werde ihn leider kommentarlos stehen lassen müssen:

„Anna, du bist so besonders, du bildest irgendwie deine eigene Randgruppe!“

Also, an alle Jungs da draußen: Das ist kein geeigneter Flirt-Spruch. Ein Mädchen, das DIESEN Satz hört, braucht erst mal eine Weile, um das Positive darin zu finden. Lars, kannst du mir das bitte noch einmal erklären??? :-)

Kommen wir nun zum nächsten, und vorerst letzten, Punkt:

Meine Körperstruktur sei konkav, wie eine S-Kurve mit einem Extrahaken oben dran… MHM… Bei Wikipedia findet man das hier über „konkav“:

„Als konkav (v. lat.: concavus = ausgehöhlt, einwärts gewölbt) bezeichnet man unter anderem in der Mathematik, Optik und Kunstgeschichte Formen (Flächenteile, Linien), die nach innen gewölbt sind.“

Nach innen gewölbt??? Lars??? Hallooooo??? So sieht eine Konkave Linse in der Optik aus:

Mhm… und ein S mit drangehangenem Haken, vielleicht so:

Was jetzt immernoch nicht heißt, dass ich irgendetwas damit anfangen könnte, ihr vielleicht? Habt ihr eine Idee? Und wenn ja, möchte ich sie kennen? ;-)

Jetzt habe ich mir doch wirklich den halben Sonntag damit vertrödelt. Anstatt etwas zu tun, habe ich lieber geschnüffelt, gegrübelt und super viel gelacht. Danke dir Lars, ich bin immer willkommen für solche Abwechslungen. Ich freu mich schon auf das nächste Telefonat mit dir und bin gespannt, was ich noch alles zu hören bekomme :-)

So nun muss ich schnell was tun…

Winke Winke aus den Alpen,

eure Anna