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AnnaJuliana: „Stehen Sie jeden Tag hier?“

Herr Zeitungsverkäufer: „Ja, eigentlich schon. Heute bin ich seit 15Uhr hier!“ (Es ist 20 Uhr.)

 

Hier geht es nicht um jemanden, der einen festen Job und damit ein festes Gehalt hat. Auch nicht um jemanden, der bei bitterer Kälte seine Finger an einem warmen Kaffee wärmen kann… Hier geht es um einen der vielen Obdachlosen, die Straßenzeitungen verkaufen. Und das jeden Tag.

Ich erinnere mich gut an den letzten Mittwoch. Ich wollte schnell noch etwas zum Abendessen kaufen und fuhr zu einem Supermarkt, der auf meinem Heimweg lag. Ich meckerte in meinem Kopf über das fürchterlich kalte Wetter, und dass es für Frauen nunmal keine Businessschuhe gibt, in denen man keine kalten Füße bekommt: Die beste Voraussetzung für Blasenentzündungen und Ähnliches eben!

Jedenfalls fiel mir beim Parken der Zeitungsverkäufer auf. Ich les die Straßenzeitungen unheimlich gerne. Dort stehen wirklich gute Berichte drin. Mein erster Gedanke war also, dass ich später bei ihm eine Zeitung kaufen würde. Dann bemerkte ich wie alle Leute an ihm vorbei gingen. Ignorant und herunterblickend. Als wenn er jemandem was andreht, als wenn er bettelt.

Wisst ihr, ich mache immer Unterschiede. Nachdem ich mal eine bettelnde Frau nach einer Spende bei H&M wiedersah, gebe ich grundsätzlich niemandem mehr was, der nur bettelt. Aber es gibt eben auch Menschen, die sich um ein paar Euros am Tag bemühen. Die es sich verdienen wollen. Wie eben Straßenkünstler, oder eben dieser Mann, der vor einem Supermarkt Zeitungen verkauft, oder es zumindest versucht. Und das unterstütze ich sehr gerne.

Ich stieg aus dem Auto und entschied mich spontan -auch für die paar Meter- meine Jacke anzuziehen. Im Gegenzug steht der arme Mann dort in der Kälte und hält die ganze Zeit Zeitungen hoch. Ich bibber bei 10 Metern bis zum Supermarkt. „Der arme Kerl!“ sprach mein Gehirn mit mir.

Als ich an ihm vorbeiging nahm ich meinen Mut zusammen…

„Ich geh kurz rein was einkaufen. Wollen sie auch was? Ich komme dann später und kaufe von Ihnen eine Zeitung.“ – „Danke… Machen sie sich wegen mir keine Umstände.“ – „Auch keinen warmen Kaffee?“ – „Oh doch, ein Kaffee wäre toll!“

Also kaufte ich meine paar Sachen und eine Tafel Schokolade für den Mann. Jeder mag Schokolade! :) Ich brachte die Sachen zum Auto, kaufte eine Zeitung und nahm den Mann mit in ein Café nebenan.

„Hier war ich noch nie drin. Meine Freunde wurden hier rausgeschmissen, bevor sie überhaupt reinkamen…“

Er erzählte mir von Vorurteilen, von dem Leben auf der Straße und von seinem Alltag vor dem Supermarkt.

„Viel verkaufe ich nicht. Manche spenden was. Aber die meisten gehen vorbei!“

Als ich die Tür zum Kaffee öffnete starrten die Bedienungen uns an. Ich mit meinem Anzug und der Obdachlose neben mir. Ich übernahm das Sprechen, da die gute Frau hinterm Tresen anscheinend nichts mehr sagen konnte.

„Der Mann hier kriegt nen Kaffee zum Mitnehmen bitte!“

Ich musste etwas grinsen, als sie ihm alle Kaffeesorten aufzählte und er mit „Bitte nur einen einfachen Kaffee“ antwortete. Sie sortierte sich selbst und stellte uns ein paar gebrannte Mandeln hin.

„Bedienen Sie sich!“
„Oh nein, danke!“
„Das ist im Preis mit drin!“ lächelte die Bedienung dem Verkäufer zu
„Ok, na dann!“

Mittlerweile war auch das Eis der Bedienung gebrochen. Er aß seine Mandeln, bekam seinen Kaffee und die Tafel Schokolade. Als Gegenzug bekam ich seine Geschichten. Ein guter Moment für beide, denke ich.

Zum Abschied winkte er mir und meinem Auto Lulla noch hinterher. Danach wärmte er seine Finger am Kaffee. Wenn ich das nächste Mal dort einkaufe, wird er sicherlich auch da sein. Denn er steht dort jeden Tag, egal ob bei Regen, Schnee, oder Sturm. Jeden Tag!

Ich wünsche ihm, dass es einige mehr Menschen gibt, die nicht einfach so vorbei gehen. Auch wenn man keine Zeitung haben will: Ein „Danke, ich bin nicht interessiert!“ mit einem Lächeln gibt dem Mann ein schöneres Gefühl als der Blick auf den Boden, als Ignoranz, und als ein Herabblicken. Ich hab ein wenig Geld investiert für 5 Minuten warme Finger. Für ein Lächeln. Für einen Blick in eine andere, mir unbekannte Welt. Eine Welt, die ich euch hier auch bekannt mache.

Und zum Abschluss gibt es noch ein so treffendes Zitat von dem lieben Mann.

„Das hier ist die Wahrheit! Viele verstehen sie noch nicht, aber es ist so!“

Eure AnnaJuliana

Hallo ihr Lieben,

das Bachelorballwochenende liegt nun hinter mir.
Und natürlich habe ich für die Neugierigen unter euch Fotos mitgebracht :)

Wir haben im Hotel „hotelmärchen“ in Ludwigsburg hausiert.  Ich hab das im Internet gefunden. Die Beschreibung, dass jedes Zimmer eine andere Geschichte erzählt hat mich überzeugt und schwupps, hatten AnnaJuliana’s Eltern und Mr. und Mrs. AnnaJuliana ihre Märchenzimmer :)

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In unserem Zimmer standen diese tollen Sitzsäcke und wie als wenn die Hotelbesitzer meine Hobbies gekannt hätten, ein uralter Nähmaschinentisch. Es hat irgendwie gepasst…

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Man hat gemerkt wie viel Persönlichkeit der Hotelbesitzer in dem Hotel steckt.
Es muss für sie ein Traum in Erfüllung gegangen sein! Das konnte man spüren!

Nach der Ankunft musste ich mich direkt in mein Kleid stopfen :)
Meine Mama hat meine Haare vernünftig geformt, und so sah das dann irgendwie aus:

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Im Hintergrund steht der euch bis heute immernoch unbekannte Mr. AnnaJuliana. Um auf eure Kommentare zu antworten: Er trägt keine Frauenkleider, wobei ich das echt gerne einmal sehen wollen würde. Vielleicht kann ich ihn zu Karneval dazu überreden :-D

Und weil die Chikatze sooo neugierig war, habe ich hier auch extra noch ein Bild gewählt wo man ihn auch richtig sieht…

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Der Ball bestand dann aus 3 Stunden langer Zeugnisverleihung, Essen, ein paar Programmpunkten und für meine Verhältnisse viel zu wenig tanzen :) Ich hatte viel Spaß, aber das Gefühl meine ehemaligen Mitstudenten erstmal nicht wieder zu sehen, machte meinen Magen schon sehr flau. Ich werde viele von Ihnen sehr vermissen, und tue es auch jetzt schon. Mit diesem Gefühl im Bauch gings dann ins Hotel um am nächsten Tag, nach einem wirklich klasse Frühstück (ihr merkt schon, ich empfehle das Hotel :) ) wieder die Heimreise anzutreten.

Um nicht nur für den Abend 4 Stunden gen Süden gefahren zu sein, entschieden wir uns zu einem Abstecher zum Hockenheimring. Natürlich ganz zur Freude von Papa AnnaJuliana und Mr. AnnaJuliana :-)

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Da an dem Tag eine Laufveranstaltung im Ring war, konnten wir sogar auf das Gelände und zu noch größerer Freude sogar aufs Siegertreppchen für ein paar Fotos:

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So das war der Wochenendbericht meiner persönlichen Redaktion.
Jetzt bin ich wieder im rheinischen Lande und starte meine nächste Arbeitswoche. Es bleibt stressig, aber langsam gewöhn ich mich dran :)

Viele liebe Grüße an euch alle
Eure AnnaJuliana

… allerdings nur für eine Nacht. Heute abend ist mein Bachelorball in Ludwigsburg bei Stuttgart. meine Eltern sind gestern schon gefahren. Ich schnappe mir jetzt den euch noch unbekannten Mr. AnnaJuliana und lasse mich über die Autobahn brausen.

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Ich berichte,… aber das könnt ihr euch ja denken…

Bis ganz bald…
Eure AnnaJuliana

…da mein Tagesablauf erstmal eine Umgewöhnung braucht, ist der Blog fürs erste ziemlich leer geblieben. Geschrieben habe ich trotzdem. Ich habe mich an meiner ersten Kurzgeschichte probiert, …

„Treffpunkt der Betroffenen“

Da sitze ich nun, zwischen in Zeitschriften verschwundenen Mitleidenden. Obwohl?! So leidend sehen sie nicht wirklich aus. Anscheinend bin ich hier allein leidend! Ich finde keinen bequemen Halt, nervös rutsche ich immer wieder auf dem Holzstuhl hin und her. Der Rest des Raumes liest still die Neuigkeiten der Promiwelt.

Ich bin übrigens Lena und wie ihr merkt will ich nicht hier sein! Die jüngeren Jahre, die in denen man sich noch unvorsichtig austobt, treiben mich hier her. Ich muss ehrlich zugeben schon drei Mal vor diesem Gesundheitsamt gestanden zu haben,  zur HIV Sprechstunde. Immer Donnerstags ab 12 Uhr kann man hier einen kostenlosen und anonymen Test machen. Am Tag des Donners, welch eine Ironie…

Erst jetzt traute ich mich, denn heute starrte ich so lange auf die Tür bis ich hinter mir eine Stimme hörte. „Ich habe mich damals genauso gefühlt!“ Ein dunkelhaariger Mann Mitte dreißig lächelte in mein verstörtes Gesicht. „Komm, wir gehen zusammen rauf! Dann bist du nicht allein!“ Und so kam es dass ich Sekunden später Hand-in-Hand mit einem wildfremden Mann ein eher verkommenes Treppenhaus hinaufstieg. Stufe für Stufe, Schritt für Schritt, wortlos.

Die zweite Etage schien unsere zu sein. Ein knalliges orangenes Schild wies darauf hin ohne Anmeldung im Wartezimmer Platz zu nehmen. Ein Pfeil richtete sich auf einen offenen Raum… Übrigens der Raum, in dem ich mittlerweile eine gefühlte Ewigkeit meine Gedanken kreisen lasse.

„Viel Glück!“ hat mir der dunkelhaarige Mann noch mitgegeben bevor er in einem grauen Flur verschwand und  auf eine Tür mit der Aufschrift „Treffpunkt der Betroffenen“ zusteuerte.

Steril… Vollkommen Steril… Wenn man diesem Warteraum ein Motto geben kann, dann dieses. Weiß gekachelte Wände an denen Stühle reihen. Ohne Polster. Jugendherbergsdesign. Wenn der kleine Zeitschriftentisch nicht wäre, würden alle Wartenden wahrscheinlich auf den dunkelgrauen PVC-Boden starren anstatt Brangelina zu erforschen.

Ich beobachte meine Gefährten. Mein Alter. Um die 25Jahre. Normal. Was hatte ich eigentlich erwartet?!? Wenn ich heruntergekommene Typen vermutete, war ich jedenfalls auf einem völligst falschen Dampfer. Die Menschen hier sind genauso Durchschnitt wie ich auch.

„Der Nächste bitte!“ Eine Frau in Kittel und Dauerlächeln erscheint in der Tür und verschwindet im nächsten Moment mit einer jungen Frau im grauen Flur. Wann bin ich eigentlich die Nächste? Ich habe total vergessen, wer vor oder nach mir in die provisorische Praxis kam.

Mein Blick verharrt auf einem an die Wand geklebten Plakat. „Wissen Sie mit wie vielen Partnern Sie geschlafen haben?“ Darunter ein einem Stammbaum ähnelnder Aufbau verschiedenster Personen. Person A hatte 4 Partner, die wiederrum hatten 3, die wiederum… Mir wird schlecht!

Die nächsten Minuten vergehen. Als die Lächelfrau nach einigen Malen wieder kommt, starrt der Raum auf mich. Jetzt muss ich in den traurigen Flur. Wir gehen zusammen in einen hellen Raum in dessen Mitte in Sitzkreis aufgebaut ist.

„Möchten Sie sich setzen?“,
„Ist das Ihr erster Test?“,
„Haben Sie einen konkreten Verdacht?“
„Warum denken Sie sind Sie infiziert?“
„Was werden Sie das nächste Mal anders machen?“
Fragen prasseln auf mich ein. ich antworte in Trance.
„Sie bekommen nun Blut abgenommen. Kommen Sie dann bitte nächste Woche wieder und holen ihr Ergebnis!“

[nach einer Woche voller Gedanken]

Es ist wieder Donnerstag.Gleiche Uhrzeit, gleicher Ort. Diesmal gehe ich alleine die Treppen hinauf. Vorbei am Wartezimmer, direkt zur immer noch lächelnden Frau. „Ich komme um mein Ergebnis zu holen!“ Sie nickt und führt mich in ein kleines Büro. Sie kramt ein Buch hervor und setzt sich neben mich auf einen der Stühle vor den Schreibtisch. „Was für ein kennwort hatten Sie sich letzte Woche überlegt?“ – „Lenchen wars.“ Ich hatte schon letzte Woche was gegen diese Anonymität.

Ihre Finger suchen nun in dem Buch nach meinem Namen. Zeile für Zeile inklusive Seitenwechsel. Immer weiter. Bis sie abrupt ihren Finger in ein schön geschriebenes L bohrt. „Hier haben wir sie!“ Ich sehe eine Zeile voller Daten. Ihr Finger rutscht an den rechten Rand und stoppt auf einem kleinen Kreuzchen. Sie verharrt. Hat Sie gerade etwa geseufzt?!?

„Was ist denn? Können Sie mir sagen…“ – „Warten Sie bitte einen Moment!“ Ich sehe sie aufstehen und zu einem Telefon schleichen. Auf dem Weg hat sie ihr Lächeln verloren. Ihr Finger sucht nun ein paar Nummern.

„Was ist denn nun?“ schreie ich ihr entgegen, doch sie schüttelt nur den Kopf und schweigt weiter.

„Jürgen? Wir brauchen dich hier. Dringend!“ Es vergehen keine Minuten, da öffnet sich die Tür und ein dunkelhaariger Mitdreißiger nimmt mich mit. Ich kann mir nicht helfen, er kommt mir bekannt vor. Wir gehen den grauen Flur entlang. Bis zu der Tür mit der Aufschrift „Treffpunkt der Betroffenen“…

Jede Stadt ist anders, aber jede Stadt hat seine Straßenkünstler. Also die die irgendwie immer da sind!

In Stuttgart gibt es eine Frau die auf mit Wasser gefüllten Gläsern musiziert, einen Mann der einen Fussball mit Krücken hin und her spielt und nicht zu vergessen einen Saxophonist mit Papagei.

Die letzten zwei Tage war ich in Köln. Der Domplatz ist der Sammelpunkt von Kunststudenten, die als Statuen verkleidet ein paar Euros dazu verdienen. Im Sommer tummeln sich hier auch Straßenmaler und natürlich Musiker. Ich entschied mich bei meiner täglichen kleinen Spende für eine Familienband: Akkordeon, Klarinette, Saxophon und Trompete. Sie spielten alle möglichen Lieder und das so gefühlvoll, dass man am liebsten angefangen hätte loszutanzen :)

Ich bin fasziniert von Straßenkünstlern. Ich bleib gerne stehen und beobachte und lausche… kennt ihr das?

Liebe Grüße aus dem Rheinland
Eure AnnaJuliana

Ich habe vorgestern eine unheimlich gute Werbung der Caritas gesehen. Leider finde ich sie nicht auf Youtube. Dafür habe ich aber die hier gefunden:

Die finde ich auch gut! In der Werbung, die ich gesucht habe läuft ein Obdachloser durch die Straßen, wird überall angestarrt, bis ein Kind ihn anlächelt. Mitreißend! Und gut gemacht!

Also Leute, ich will damit sagen: Macht unsere Welt ein bisschen schöner und gerechter!

Eure AnnaJuliana

*gäääääähn*

Heute früh war mein allererster Gedanke: „Heute ist Freitag… Morgen kann ich ausschlafen!“
Gutes Gefühl =Toller Tag… .Freitag eben!

Fühlt euch gegrüßt
Eure AnnaJuliana

„Oh wie toll, Zürich ist eine schöne Stadt! Da wirst du dich wohl fühlen…“

Ja… ist es, aber viel von Zürich gesehen habe ich leider nicht :-D
Ich hatte bloß ein Stündchen Zeit mit meiner Kamera durch die Stadt zu laufen. Weiter unten könnt ihr natürlich wieder ein paar meiner Fotos stöbern :-)

Ein Schmankerl wollte ich euch noch erzählen… Ich lese in Hotels immer alle Informationsblättchen durch (Natürlich erst nachdem ich sämtliche Shampooproben in meinem Koffer verstaut habe :-D ). Ich läster über Minibarpreise, und so weiter und so fort, ihr kennt das sicher. Aber in unserem Hotel in Zürich, da gabs ein Infoblatt, dass es sicher NIRGENDWO sonst gibt :-D

„Liebe Gäste,
Sicherlich haben sie das Hotel *** auch wegen seiner Lage gewählt. Diese, und vor allem die nahen Bäume, ziehen leider auch ungebetene Gäste an. Bei geöffneten Fenstern müssen Sie damit rechnen, dass Tiere wie Waldschaben, oder Ameisen ins Zimmer kommen. Beide sind harmlos, aber stören. Die Ähnlichkeit von Waldschaben mit der deutschen Küchenschabe führt oft zu Verwechslungen. Im Anhang eine Information des Gesundheitamts Zürich, woraus Sie ersehen können, dass es sich bei evtl. auftretenden Exemplaren um die harmlose Waldschabe handelt.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Aufenthalt in der grünen Oase, Ihr Rezeptionsteam“

Ich habe leider weder Küchen- noch Waldschabenbekanntschaft gemacht, aber lustig fand ich es trotzdem :-D

So und nun die versprochenen Fotos:

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Liebe Grüße an euch alle,
Eure AnnaJuliana

Da macht das Wehtun wieder Spaß :-)

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Und mein Kinderpflastertick istwie ihr seht auch noch lange nicht zu Ende :-)

Eure AnnaJuliana

Jetzt ist es schon wieder länger her, aber besser zu spät als nie:

Meine Fotos der Fototour mit Running-duck in Stuttgart. Wir haben uns vor ein paar Wochen spontan in Stuttgart getroffen und sind für ein paar Schnappschüsse ein-zwei Stündchen spazieren gegangen. Hier meine Ergebnisse :)

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Das war nun mein „Blog-To-do“ No.1 :-D
Es folgen natürlich noch weitere :-)

Liebe Grüße aus mittlerweile wieder Düsseldorf,
Eure AnnaJuliana

Hallo ihr Lieben,

Willkommen neue Welt…

Letzte Woche wechselte mein Arbeitgeber. Das hatte ich ja schon berichtet :) Nachdem ich mich bei meinem Alten mit viel Trauer verabschiedete verging nicht viel Zeit… Allerdings fühle ich mich trotzdem als wäre ich schon Monate in meinem neuen Job. So viele neue Gesichter, neue Begriffe und lange Todo-Listen… Viel Konzentration auf all das Neue um so schnell wie möglich reinzukommen.

Momentan befinde ich mich in Zürich. Das schon seit Montag, ich muss allerdings zugeben, dass ich von der Stadt bis jetzt nicht wirklich viel gesehen habe. Und genauso wenig Zeit blieb mir, meinen Blog hier zu füllen. Ich hoffe ihr verzeiht meine Abwesenheit.

Erstmal sende ich euch allen die besten Grüße aus der Schweiz.
Dann ein Versprechen: Am Wochenende wird es wieder einen richtigen AnnaJuliana-Post geben :)

Eure AnnaJuliana

Gestern war ein *Schnuff*-Tag… Denn gestern war ich bei meiner „alten“ Arbeit um meine Sachen abzugeben und mich mit 2 Blechen selbstgebackenen Kuchen zu verabschieden.

Es war ein komisches Gefühl und ich musste mich sehr zusammenreissen. Das ein oder andere Mal wollten einige Tränen aus meinen Augen kullern. „Nein AnnaJuliana… Nicht jetzt… Das macht alle nur traurig!“ Also habe ich gewartet bis ich im Auto saß und dort vor mich hin geschluchzt :-(   Ich werde sehr viele Menschen vermissen. Abschied tut eben sehr weh. Aber ich gehe davon aus, dass man voneinander hört und sich so nicht ganz verliert. Da bin ich mir sogar sicher!

Und heute… heute ist ein Neuanfang. Denn ab 08.30Uhr erwartet mich mein neuer Arbeitgeber. Nachdem ich mir 2 Wecker gekauft habe (einen fürs Bett und einen „Notfallwecker“ am anderen Ende des Zimmers, bei dem ich dann definitiv aufstehen muss um ihn auszumachen), bin ich pünktlich aufgestanden und nun fast ausgehbereit :)

Ich bin aufgeregt und habe – wie immer wenn ich aufgeregt bin – nicht wirklich gut geschlafen. Aber ich bin überzeugt dass der Tag gut wird! Denn ein „Neuanfang“ bringt auch immer was Gutes mit sich.

In dem Sinne macht jetzt das lachende Auge das weinende Auge glücklich…

Grüße an die Welt da draußen, euch einen ganz tollen Tag,

Eure AnnaJuliana

Mit dem Satz „Ich bekomme Nachwuchs!“ habe ich jetzt schon so einige schockiert. Gestern mittag stand nämlich fest, dass ich mich bald nicht nur mich alleine durchfüttern werde.

Ich bekomme allerdings kein Kind… und meinen Nachwuchs habe ich mittlerweile auch schon. Es handelt sich um zwei wandelnde Blätter, ein paar Gespensterheuschrecken und ne ganze Menge Eier aus denen irgendwann noch mehr schlüpfen wird.

Hier aber erstmal ein paar Bilder für euch:

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Ich bin total begeistert von meinen neuen Freunden. Ich hab sie von meinem Paps. Der hat nämlich auch einen kleinen Zoo im Terrarium :-D

Man kann die Viecherchen auf den Händen krabbeln lassen und die Haltung ist auch nicht kompliziert. Wer also auch welche haben will.. :-D

Liebe Grüße,
Eure AnnaJuliana

ach herrje…Jetzt ist die Zeit in Stuttgart schon wieder vorbei. Gleich mache ich mich mit meinem Lupo namens Lulla auf den Weg zurück nach NRW zum Wählen.

Zum Abschluss der Zeit bei den Schwaben bin ich nochmal zu meinem Studienkumpel Tobi und seiner Verlobten Conny gefahren. Die beiden haben mich ja gebeten Fotos und Einladungskarten für Sie zu zaubern. Das haben wir gestern soweit finalisiert.

Als ich das letzte mal da war überrumpelte ich die liebe Conny: „Kannst du mir beibringen wie man schwäbische Spätzle selbst macht?“ Gefragt, getan. Es war schon alles Nötige eingekauft als ich kam und wir beiden Mädels freuten und aufs Kochen.

Zuerst kamen 500g Mehl in eine Schüssel. Darauf 4 Eier. Eine Tasse Mineralwasser mit Kohlensäure dazu und einen Esslöffel Salz. Und zum Abschluss wird die Masse gerührt und gerührt und gerührt und… ich denke ihr wisst schon wie es die nächsten Minuten weitergeht…

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„Und wie wird der Teig nun zu Spätzles?“
Jaaaaa… erstmal einen Topf mit sehr stark gesalzenem Wasser zum Kochen bringen. Nun hat man zwei Möglichkeiten. Man scharbt per Hand mit Hilfe von Holzbrettchen und Schaber (Teig ganz flach auf das Brett streichen und Stückchen in das kochende Wasser schaben), oder man nimmt dieses Wundergerät: Die Spätzlepresse!

Wir entschieden uns für Letzteres :-)
Der Teig wird nacheinander in die Presse gefüllt und dann in das kochende Wasser gepresst. An dieser Stelle meine höchste Bewunderung an alle schwäbischen Hausfrauen: Wo nehmt ihr bloß die Kraft die Menge an Spätzle durch das Ding zu drücken? Wow ist das anstrengend!

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Auf dem Foto seht ihr ein Stück der süßen Conny. Aber natürlich habe auch ich den Teig durch die Presse gedrückt, wie es sich gehört :-)

Sind die Spätzle im kochenden Wasser wartet man einen Moment, dann fischt man sie mit einem Sieb heraus und tropft sie gut ab. Wir haben die Spätzle dann in eine Auflaufform gehieft und Käse drübergestreut. Dann kam die nächste Fuhre Spätzle in den Topf und auf die schon fertigen Spätzle und so weiter und so fort.

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Zum Schluss gab es noch Salat und Tomatensoße und es hat herrlich schwäbisch und LECKER geschmeckt. Jetzt kann ich Spätzle selbst machen und es ist gar nicht soooo schwer.

Ich erzählte am Tisch davon, dass ich mir unbedingt eine Spätzlepresse kaufen müsse, weil man damit gut Armmuskeln trainieren kann und direkt im Anschluss eine Belohnung bekommt :-D   Da holt Tobi ein wunderschön eingepacktes Geschenk hervor.

Als Dankeschön für meine Hilfe bekam ich meine ganz eigene Spätzlepresse. Ich hab mich soooo sehr gefreut. Jetzt kann gepresst werden. Also Düsseldorf, nimm dich in Acht, jetzt wird auch in Düsseldorf geschwäbelt. Und an dieser Stelle an meine Mama: Sieh dich vor, demnächst machen wir zusammen Spätzle :-D

Oh,…ich mach mich jetzt mal schnell auf die Autobahn…
Liebe Grüße an euch alle und viel Spaß beim Spätzle machen :-D

Eure AnnaJuliana

Hallo Welt!

Ich habe es lange nicht mehr geschrieben: „Heute wird ein toller Tag!“

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Später an diesem Tag zieht es mich für meinen ersten Fotoauftrag nach Backnang zu einem Studienfreund. Er und seine Freundin heiraten nächstes Jahr (Jucheeee) und ich darf die beiden heute fotografieren, so zum Anlass der Verlobung. Also zumindest versuche ich das. Als „Location“ wurde eine Burg ausgesucht. Ich bin sehr gespannt und fest davon überzeugt, dass es eine Menge Spaß machen wird! Ob ich so die Beste für diesen Auftrag bin ist ne andere Geschichte, wir werden sehen :)

So ihr Lieben, AnnaJuliana muss jetzt ausgehtauglich werden.
Und vergesst nicht: Heute wird ein toller Tag!!!

Eure Anna Juliana

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